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Von 1_koxxxxxxxxxx 1 Beiträge bisher
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re: gehören Erniedrigung und Demütigung zum Devot-sein?
hallo,
zunächst finde ich es klasse wenn Menschen in der Lage sind ihre Gedanken und Fragen in Worte zu fassen und sich trauen darüber zu sprechen. Dafür erst einmal ein Lob. Dann zur Frage selbst: zunächst die Definition: was bedeutet eigentlich devot sein?
Devot sein hat generell mit dem Thema Machtgefälle zu tun. Unterordnung. Und hier wird es dann spannend und gleichzeitig sehr verschieden. Jeder drückt Machtgefälle bzw. Unterordnung auf andere Art und Weise aus.
In dem Moment wo jemand ein Machtgefälle spüren kann ist die Definition für diesen Menschen eigentlich schon erfüllt. Kommt für den einen eine Erniedrigung nicht infrage und fühlt er sich trotzdem in seiner Unterordnung devot veranlagt ist es genauso okay wie für jemanden anderen, der ohne Erniedrigung nicht devot fühlen kann. Mit anderen Worten: es gibt kein müssen und keine Regel, welche das eine oder andere als Voraussetzung aufstellt. Wichtig ist nur dass man sein Gefühl welches man als Veranlagung empfindet bestätigt bekommt wenn man sich damit wohl fühlen will.
verschiedene Sichtweisen zu diesem Thema führen nur zu einem Ergebnis:
Kompatibel oder inkompatibel. Mehr nicht.
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| 16.03.2026 um 2:15 |
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Von closxxxxxx 26 Beiträge bisher
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re: gehören Erniedrigung und Demütigung zum Devot-sein?
Ich denke das Thema wurde hier schon von allen Seiten beleuchtet und bewertet.
Da ich vor kurzem vor derselben Frage gestanden habe, musste ich für mich selber eine Antwort finden.
Diese Antwort ist natürlich hoch individuell.
Aber ich denke man kann diese Frage doch halbwegs allgemein beantworten.
Als Sub stand ich vor der Frage ob Erniedrigung Demütigung und Ignoranz für mich als Sub in Ordnung sind.
Ich habe mich selber nie als Wunschzettel Sub gesehen.
Daher habe ich oft Situation über mich ergehen lassen, von denen ich genau gemerkt habe dass sie mir nicht gut tun.
Ich denke es liegt in der Verantwortung des Sub genau zu kommunizieren was einem gut tut und was nicht.
Und es liegt in der Verantwortung des DOM darauf rücksicht zu nehmen.
Ich habe aus der Beziehung mit meiner verstorbenen Herrin folgendes mitgenommen.
Sie kannte all meine Neigungen.
Sie hat ihre eigenen Vorstellungen von unserer Beziehung.
Sie hat hier die Führung übernommen und alles zusammen gemixt und eine Beziehung geschaffen die uns beiden gut getan hat.
Sie hatte ihren Spaß mit mir.
Unsere Beziehung basierte auf Liebe und Vertrauen.
Ich wusste immer dass sie mir nie etwas tun wird, was mich verletzt.
weder körperlich noch mor**isch.
Um es konkret zu machen.
Wir waren eines Tages unterwegs und wollten essen gehen.
Ich hatte während der ganzen Zeit einen ferngesteuerten Vibrator in meinem Hintern.
Als wir zusammen im Restaurant gesessen sind hatte ich schon ganz vergessen dass das Ding da drin ist.
Wir saßen also gemütlich am Tisch und haben gegessen, als plötzlich das Teil in meinem Hintern losging.
Blöderweise saß ich auf einem Holzstuhl.
Das Ding hat einen Lärm gemacht dass man es im ganzen Restaurant gehört hat.
Natürlich habe ich sofort meine ar***backen angespannt um den Vibrator vom Sitz fernzuhalten.
Mir wurde schockieren bewusst dass ich mitten im Restaurant von meiner Herrin genommen werde.
Ich war in schockstarre.
Natürlich war mir das super peinlich.
Aber das sollte doch besser kommen.
Am Nachbartisch saß eine Gruppe Frauen zwischen 30 und 40.
Die haben genau mitbekommen was da passiert.
Meine Herrin spielte ganz offen mit der Fernbedienung.
Die Damen am Nachbar Tisch haben zu kichern angefangen und die Köpfe zusammengesteckt.
Mir wurde bewusst dass alle wissen was gerade passiert.
Ich wurde öffentlich ausgestellt und gedemütigt.
Aber ich sah das Grinsen im Gesicht meiner Herrin.
Das Leuchten in ihren Augen und der Stolz, mich besitzen zu dürfen und mich vorzuführen.
Das war ein Moment wo ich stolz war Eigentum meiner Herrin sein zu dürfen.
Und das auch allen zeigen zu dürfen.
Ich habe mich damit voller Absicht wieder auf den Vibrator gesetzt damit er auch ja laut vibriert und die Damen mitbekommen was hier passiert.
In dem Augenblick konnte ich den Stolz meiner Herrin und ihre Liebe meiner Freundin für mich spüren.
So sieht für mich die Beziehung zwischen Dom und Sub aus.
Basierend auf Liebe und Respekt.
Ich gebe mich meiner Herrin hin, ich schenke mich.
Das mache ich aus einer Position der Stärke heraus.
Ich gebe etwas wertvolles nämlich mich weiter.
Ich winzle micht, ich krieche nicht am Boden und bettle nicht um Aufmerksamkeit.
Wenn ich also von einer Herrin genommen werde, kann ich den Respekt erwarten der mir zusteht.
Ich bin bereit mich aufzugeben und mich unter die Führung meiner Herren zu stellen.
Das ist nichts was man unbedacht tun sollte.
Leider habe ich genau das vor kurzem getan.
Ich habe mich einer alten Freundin geschenkt.
Sie wusste aber nichts mit meinem Geschenk anzufangen.
Hier ging es allein darum Kontrolle auszuüben, Macht zu beweisen und ihr Ego aufzupolieren.
Sie hat in keinster Weise verstanden was ich zugeben habe und hat es nicht genutzt.
Am Schluss war es nur noch schmerzhaft demütigend und unerträglich.
Man muss also als Sub entscheiden welche Demütigungen welche Schmerzen man bereit ist zu ertragen.
Ich sehe das viele sub weit mehr Demütigung und Schmerzen ertragen als ich.
Sie finden daraus ihre Lust und ihre Erfüllung.
Das ganze ist sehr sehr individuell.
Ich denke als Dom ist es wichtig die Grenzen des Sub zu kennen und zu respektieren.
Das Geschenk seines Gegenüber anzunehmen und es mit Verantwortung zu verwalten.
Die ganze Beziehung basiert auf Vertrauen und dem Wissen um die Grenzen des anderen und um den Respekt dies auch einzuhalten.
Es gibt also kein Recht des DOM sich hemmungslos auszutoben und den Sub zu erniedrigen oder Schmerzen zuzufügen.
Und es gibt keine Verpflichtung des Sub das hinzunehmen.
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| 20.03.2026 um 9:53 |
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Von Angexxxxxx 18 Beiträge bisher
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re: gehören Erniedrigung und Demütigung zum Devot-sein?
Ich mag die Frage des Themas sehr gern, weil es letztendlich eine reine Definitionssache ist. Worte haben Bedeutungen.
Eine devote Person definiert sich ja dadurch, dass sie sich unterwirft oder unterworfen wird und sich damit unterordnet. Das ist eine Erniedrigung gegenüber der dominanten Person und geht in der Regel mit einer gewissen Demut (davon kommt Demütigung) einher.
So gesehen, ja, nach der eigentlichen Definition der Begriffe, unbedingt.
Allerdings wird das sehr oft nicht das sein, was Leute sich unter Demütigung und Erniedrigung vorstellen. Und nein, devote Personen müssen es nicht mögen das man sie abwertet und/oder durchbeleidigt.
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| 23.03.2026 um 23:36 |
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Von subdxxxxxxxxxx 521 Beiträge bisher
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re: gehören Erniedrigung und Demütigung zum Devot-sein?
Als gefestigter, dem Alltagsleben fest seinen Mann stehend, giebt es in gewissen Momenten, eine Wandlung vom nein, zum ja bitte...Aber auf mich bezogen, wirkte eine Ohrfeige einer Femdom, aus einem Paar heraus als gut so, mit dem was Sie mir zudem auferlegte, um mein stolzes Wesen mal etwas einzukürzen....Aber ich wäre nie ein dreckssklave, ein absolutes Nichts, das man zu allem demütigen könnte, ganz sicher nicht, trotz meine Neigung zum gesunden devoten, oder meiner auch Schmerzensbereitschaft, neues zu erfahren...Es giebt Grenzen, die ich wie oben schrieb, mit mir nie machbar wären....Und erst recht nicht mit Gewalt, Härte....Mit Raffinesse, Fanatasie wird ein sklave eher gefügiger, aber eben nie für alles !
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| 24.03.2026 um 10:46 |
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