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Thema: gehören Erniedrigung und Demütigung zum Devot-sein?


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Von Erzixxxxxx
24 Beiträge bisher
re: gehören Erniedrigung und Demütigung zum Devot-sein?

Meine Meinung:
Demütigen - da steckt das Wort "Demut" drin. und as bedeutet die Einhaltung einer gewissen Rangfolge, die Anerkennung, wo der Platz in der Hierarchie ist. Somit bedeutet demütigen also nicht beleidigen, sondern eher das Zuweisen eines bestimmten Platzes, einer gewissen Rangordnung. Somit also muss demütigen immer mit im Spiel sein.
Um das nochmals klar Auszudrücken: Demütigen heißt nicht beleidigen!

Erniedrigung - das ist wieder so eine interessante Frage.
Meine Meinung: ohne Erniedrigung geht es niucht! DAs ist aber auch ohne Beleidigungen möglich! Viele setzen Erniedrigen, demütigen und beleidigen gleich.

NEIN, das unterscheidet sich erheblich! Und daher sollten wir uns auch mal überlegen, wieso viele der Meinung sind, andere sofort mit Beleidigungen anzuschreiben und zu glauben, dass das ein dominantes Verhalten ist-! Wenn ich jemanden demütige, dann zeige ich ihm seinen Platz in der Hierarchie. Wenn ich jemanden erniedrige, dann weise ich ihm seinen Platz in der Hierarchie zu - und setze es durch!
Und zur Frage wegen Selbstwert und Therapie... vielleicht sollte auch die Überlegung einfließen, dass Sub/ Sklavin ihren Wert vielleicht auch darin gewinnt, dsass der Herr sie lobt, dass sie stolz darauf ist, duie Auserwählte zu sein,. dass sie es genießt, für ihn da zu sein.

Wenn das nicht wäre - da frage ich mich, woraus wir denn unseren Wert ziehen wenn nicht aus der Anerkennung durch andere...

01.08.2020 um 18:38  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von herexxxxxx
22 Beiträge bisher
re: gehören Erniedrigung und Demütigung zum Devot-sein?



demut blieb von dem althochdeutsch diomuoti übrig, was so viel wie "dienstwillig" bedeutet und wenn ich eine sub "demütige", gebe ich ihr gelegenheit zu "dienen" …endlich hat sich das paradox für mich gelöst

02.08.2020 um 8:58  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von DonTxxxxx
6 Beiträge bisher
re: gehören Erniedrigung und Demütigung zum Devot-sein?

Müssen muss überhaupt niemand.

Die Grundlage ist immer noch ssc: save, sane, consensual; sicher, bei klarem Verstand und einvernehmlich.
Wenn es beiden gefällt, oder wenn es dem einen gefällt, vom anderen überwältigt zu werden mit Demütigungen, dann macht es. Wenn nicht, nicht.

05.08.2020 um 14:26  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Domixxxxx
1 Beiträge bisher
re: gehören Erniedrigung und Demütigung zum Devot-sein?

Erzi Herr, ich glaube, Du hast hier etwas ganz Wesentliches geschrieben: Demütigen & erniedrigen sind ein ganz anderes Feld als beleidigen. Und genau an dem Punkt scheitert mancher Dom/manche Domse.

06.08.2020 um 15:30  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Humixxxxxxx
13 Beiträge bisher
re: gehören Erniedrigung und Demütigung zum Devot-sein?

Selbstverständlich nicht. Devot sein heißt in erster Linie unterwürfig sein / dienen. Beleidigungen und Erniedrigungen sind da erst einmal nicht eingeschlossen und nicht mit gemeint.

Problematisch wird es, wenn deine Herrschaft meint, dich demütigen zu müssen. Wenn es der Herrschaft gefällt, kannst du als gute devote Sklavin zuerst einmal da nichts gegen unternehmen. Es kommt aber natürlich auf Eure Beziehung an. Eine gute Herrschaft sollte sich auch ab und zu vergewissern, was seine Dev mag und mit dir darüber sprechen. Da könntest du das dann ansprechen und die Bitte äußern, Demütigungen einzustellen oder zumindest zu minimieren. Ob deine Herrschaft das allerdings wahrnimmt, bleibt denen überlassen...

Anders ist es natürlich bei Sklaven, die Demütigungen mögen. Aber hier würde sich eine derartige Frage ja wohl er nicht stellen.

06.08.2020 um 19:42  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von easyxxx
105 Beiträge bisher
re: gehören Erniedrigung und Demütigung zum Devot-sein?

Definitiv nicht zwangsläufig. Devot sein bedeutet Hingabe und die eigene Bedürfnisse einen Stück weit Hinten anzustellen. Das ist für mich einen lobenswerte Eigentschaft die eben nicht mit Missachtung bestraft werden sollte.
Es gibt natürlich Menschen die Demüt brauchen. Da kommt aber Masochistmus mit ins Spiel und trifft nicht auf die Bedürfnisse alle devote Personen.

06.08.2020 um 22:38  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Mastxxxxxxxxxxx
1 Beiträge bisher
re: gehören Erniedrigung und Demütigung zum Devot-sein?

Erstens würde ich ich stark die Begriffe von einander trennen.

@Subbee hat schon eine sehr gute Trennung von Sub./.Sklave verfasst.

Submissiv kann mit "demütig" übersetzt werden.
Deshalb gehe ich jetzt noch einen Schritt weiter und trenne
zwischen Subs die es mögen in ihre demütige, gehorsame Rolle gezwungen zu werden und jene die einfach Erfüllung durch das verschenken von Hingabe erfahren.
Das eine muss das jeweils andere natürlich nicht ausschließen und Menschen sind zu vielschichtig, um hier von einem 'richtigen' Weg reden zu können.
Der Unterschied zwischen den beiden Extremen ist, der eine Sub genießt es aktiv von seinem Dom Erniedrigungen zu erdulden. Das kann bei Fessel-, Knebelspielen, verbaler Demütigung und anspucken anfangen und sehr viel weiter zu öffentlicher Demütigung getrieben werden.
Der/die Andere genießt es u. U. lediglich der passive Part beim s** zu sein und demütig die Wünsche des/der Dom*s zu empfangen und zu exekutieren, hier liegt die Demut damit im Gehorsam und Unterwürfigkeit.
Da Demut ein Gefühl ist, und der Mensch unendlich vielschichtig ist, ist Demut wohl kaum für 2 Personen exakt das Selbe.
Gehört Demut zum Sub sein dazu?
Auf jeden Fall!
Muss es jedem Sub gefallen, von seinem Dom aktiv gedemütigt zu werden?
Auf gar keinen Fall.

Bei Sklaverei ist es noch mal schwieriger zu trennen.
Das Problem ist ein*e gute*r, willige*r Sklave/Sklavin beklagt sich nicht, solange ihr Master/seine Misstress im Rahmen des vereinbarten Contract bleibt.
Der Vertrag den man eingeht, ist für beide Seiten bindend aber darüber hinaus gibt der/die Versklavte jedes Mitbestimmungsrecht an der Beziehungsdynamik auf.
Jedoch kann der Vertrag auch dem/der Versklavten Freiheiten einräumen. (Nachverhandlungs-Optionen)

Zwar ist Versklavung ein Extrem einer D/s Beziehung, jedoch sehe ich die Grenze zwischen Sub und Sklave fließend, es gibt in beiden Kategorien jene, die in unterschiedlich hellen/dunklen Grauzonen Beziehungen führen.

08.08.2020 um 0:56  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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