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Thema: Weniger ist manchmal mehr...


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Von Melaxxxxxxxxxxxxxxxxx
1 Beiträge bisher
MelancholicNymphoman
Weniger ist manchmal mehr...

Hallo liebe BDSMler,

ich will einfach mal eine kleine Erfahrung teilen, denn ich bin der Meinung, vielen gehen die Details unter und sie vergessen, wie so oft im Leben, das es die Kleinigkeiten sind, die das Leben so lebenswert machen... so doch auch im BDSM, oder?

Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Leute, egal ob Real oder hier im Postfach / Chat direkt 110% verlangen, fordern, wollen, abfragen.

Als junge Frau und Neuling ist das nicht nur frustrierend, sondern es nimmt einem auch den Spaß an der Entdeckungslust. Ich fühle mich dadurch überfordert und irgendwie passiv ausgegrenzt, da es scheinbar nur 0 und 100 gibt, dazwischen ist nichts zu holen, zu erleben, zu fühlen, zu spüren.

Die meisten reden von Tiefe, von "bitte nicht so oberflächlich", aber keiner nimmt sich auch mal nur 2 Tage Zeit einen normal und wahrhaftig kennenzulernen...

Naja, was solls... wie immer im Leben... wer Erwartungen hat, wird enttäuscht und die Details verlieren sich in der Hast der Zeit...



20.09.2022 um 8:09  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von phloxxx
56 Beiträge bisher
re: Weniger ist manchmal mehr...

Mit vielem was Du schreibst hast Du sicher recht. Trotzdem ein bisschen Feedback zu Punkten die man auch anders sehen kann:

Ich glaube das spielt keine Rolle, ob man Frau ist, oder Mann, jung, alt, dominant, devot ..., der Frust ist meistens auf beiden Seiten derselbe. Mit ein bisschen Erfahrung erkennt man einige Muster, wie zB Tastatur-Helden, wo real nichts dahinter steckt. Aber Enttaeuschungen und Ablehnung frustriert jeden.

"wer Erwartungen hat, wird enttäuscht" - hmmm. Man sollte nicht zu enge Erwartungen haben, klar. Aber, das hier ist nunmal eine BDSM/Fetisch Community. Und was zeichnet BDSM-ler aus? Wenn Du mich fragst: Sie reden sich nicht ein, sie waeren "normal" und 100% rational, sondern sie stehen zu dem Sprung in ihrer Schuessel, und suchen gezielt jemanden der genau dazu kompatibel ist, einen Gegenpol bildet. Da halte ich es durchaus fuer zielfuehrend, relativ frueh zu checken, ob der Funke irgendwie ueberspringt. Wer sich Monate Zeit nehmen will, seinem neuen Partner den persoenlichen Kink zu erklaeren , der kann halt auch genausogut auf normalen Dating Seiten suchen.

21.09.2022 um 20:10  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Hypnxxxxxxxx
665 Beiträge bisher
Hypnomagier
re: Weniger ist manchmal mehr...

Natürlich verlangt man im Profil das Maximum. Ob das dann möglich ist, wird sich zeigen, ebenso wie der Spannungsbogen des Funkens.

Was sagte der Fuchs zum kleinen Prinz? Ahja: Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

22.09.2022 um 3:18  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von F_Doxx
25 Beiträge bisher
re: Weniger ist manchmal mehr...

Beim BDSM ist es wie in anderen Lebensbereichen auch: Jeder will das Maximum für SICH. Ob Sie/Er dann bereit ist auch das maximum zu geben, das ist eine andere Sache. Ob die Profilangaben stimmen, oder doch sehr geschönt sind, um "Erfolg" zu haben weiß nur der Profilinhaber.

Wünsche kann man haben soviel man will, aber man sollte auch bereit sein die Wünsche anderer zu erfüllen. Also ist es am besten, vollkommen ohne Erwartungen hier im SMC oder sonstwo zu sein.

Dafür ehrlich zu sich selbst und auch zu anderen.

22.09.2022 um 11:03  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von friexxxxxxxxxxx
5 Beiträge bisher
friederike_dev
re: Weniger ist manchmal mehr...

"In der heutigen woken,bunten,toleranten und übers**ualisierten Welt
scheint die Seele abhanden gekommen zu sein."

Mit woke, bunt und tolerant hat das sicher gar nichts zu tun, Übers**ualisierung trägt ganz sicher dazu bei. Aber hauptsächlich ist dies sicher eine Begleiterscheinung der Leistungsgesellschaft, in der jede/r sich am Markt möglichst attraktiv darstellt, um dafür möglichst viel zu erhalten. Und der SMC ist eben ein Markt für s**uelle Wünsche und Bedürfnisse.

Aber Markt ist nicht überall und es gibt weiterhin Bereiche, in denen das nicht gilt. Und was Beziehungen angeht, ich sehe viele Beispiele in meinem Freundes- und grösseren Familienkreis, in denen Gefühle das Entscheidende sind und alles andere zweitrangig.

24.09.2022 um 22:17  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von toxxxxxxxxxxx
48 Beiträge bisher
re: Weniger ist manchmal mehr...

Wer klug ist, wird im Gespräch weniger an das denken, worüber er spricht, als an den, mit dem er spricht. Sobald er dies tut, ist er sicher, nichts zu sagen, das er nachher bereut.
Suum cique

Regards Toxxic

27.09.2022 um 16:58  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von kajixxxxxxx
182 Beiträge bisher
re: Weniger ist manchmal mehr...

Suum cu'i'que, wobei mir schleierhaft ist, was dieser Spruch aus dem lexikalischen NS Erbe, nämlich aus dem KZ Buchenwald, hier zu suchen hat

27.09.2022 um 21:55  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Volkxxxxxxxxxxxxxxxxx
8 Beiträge bisher
re: Weniger ist manchmal mehr...

"Suum cu'i'que, wobei mir schleierhaft ist, was dieser Spruch aus dem lexikalischen NS Erbe, nämlich aus dem KZ Buchenwald, hier zu suchen hat"

Was der Spruch hier zu suchen hat, mag der Schreiber wohl selbst wissen.

Bitte erlaube mir, deine Aufmerksamkeit auf den Umstand zu richten, dass der Spruch und die Idee des "Suum Cuique" keineswegs aus dem Dritten Reich stammt.

Es ist ein Rechtsphilosophischer Grundsatz aus dem antiken Griechenland und wurde unter Anderem von Platon artikuliert.

27.09.2022 um 22:33  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von toxxxxxxxxxxx
48 Beiträge bisher
re: Weniger ist manchmal mehr...

Es gibt auch eine Zeit vor 1933!!!Erst nachdenken und dann die Nazikeule schwingen.....Suum cuique, ist seit antiken philosophischen Theorien der Mor** und Politik ein für die Fassung von Begriffen des Rechts und der Gerechtigkeit, insbesondere der Verteilungsgerechtigkeit, vielfach ins Spiel gebrachtes Prinzip.Es besagt, dass jedem Bürger eines Gemeinwesens das zugeteilt wird (bzw. werden soll), was ihm gebührt, etwa durch gerechte Güterverteilung. Je nach politischer Theorie oder praktischem Bezug werden verschiedene Präzisierungen vorgeschlagen.Johann Sebastian Bachs Kantate BWV 163 aus dem Jahr 1715 trägt den Titel Nur jedem das Seine. Der Text stammt von Salomon Franck und thematisiert (nach Mt 22,21 EU) den Zwiespalt in den Loyalitäten des Menschen und gegenüber Gott.Als pädagogisches Leitwort zur Entwicklung der kindlichen Veranlagung und Interessen verwendete es die Schriftstellerin und Scherenschnitt-Künstlerin Johanna Beckmann 1906 für ihr gleichnamiges Buch Jedem das Seine: „Nicht allen das Eine / Behalt' dir das! / Jedem das Seine. Das macht Spaß.“Ein scherzhaftes Gedicht von Eduard Mörike aus dem Jahr 1862 trägt ebenfalls den Titel Jedem das Seine.Es wurde 1939 von Hugo Distler als Chormusikstück vertont.Das nur mal angemerkt,ich wollte mit nichtem wieder ein Thema zerstören....

28.09.2022 um 9:34  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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