SMC - Die sadomasochisten Community
Startseite Partnersuche Gruppen Anmelden
Dominas & Ladies Kontakt Registrieren
Login für Mitglieder
Zugangscode eingeben:


Statistik
Registrierungen:194.000
aktive Mitglieder:48.000
-> Jetzt online:988
-> Eingeloggt:742
-> Im Chat:234
Profile:74.000
-> mit Real-Siegel:12.800
Geprüf. Geschlecht:17.000
-> davon Frauen:11.000
-> echte Paare:4.000
Jetzt kostenlos registrieren
Gewünschter Nickname:

Ihre gültige Emailadresse:

ACHTUNG:
Ihr ZUGANGSCODE wird sofort an diese Emailadresse verschickt

 SadoMaso-Forum
Wähle Forum: 

  « vorheriges Thema nächstes Thema »

Thema: Alternative Lebensweise in einer kleinen bdsm Gruppe


<< Übersicht        Beitrag hinzufügenAntworten
  Seite 1 / 4       nächste Seite » wechsle zu
Von Heraxxxxxxxxxxx
16 Beiträge bisher
Hera_und_heron
Alternative Lebensweise in einer kleinen bdsm Gruppe

Auf dem land und vom land leben
Tiere ,obst ,gemüse
Speziell für die frauen hier
Als magd/sklavin leben
Dem konsumterror den rücken kehren
Alternativ und gesund leben
Was haltet ihr davon???

05.01.2020 um 6:32  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Untexxxxxxxxxx
2 Beiträge bisher
re: Alternative Lebensweise in einer kleinen bdsm Gruppe

Das klingt durchaus interessant. Endlich weis man wieder was man auf dem Teller hat. Außerdem erhält man durch diese Lebensweise genug Bewegung. Sofern genug Fläche zur Verfügung steht kann man sich tatsächlich selbst versorgen. Mit diesem Gedanken habe ich schon mal gespielt. Allerdings braucht man auch genügend Leute die mit anpacken, sonst steht man schnell wieder im Supermarkt um sich sein Essen zu kaufen.
Im kleinen betreibe ich das schon auf meinem Grundstück, es deckt allerdings nur einen kleinen Teil meines Bedarfs ab. Im großen Stil kann man natürlich auch den einen oder anderen Fetisch abdecken. Es bleibt die Frage ob es dann dauerhaft schön ist als Arbeitssklavin auf dem Feld zu arbeiten oder ob es sich mit der Zeit abnutzt.
Generell finde ich diese Idee gut.

05.01.2020 um 12:10  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Abgemeldet!!!
re: Alternative Lebensweise in einer kleinen bdsm Gruppe

Der Gedanke ist ja nett, aber in dieser Radikalität funktioniert das nicht. Einen Hof betreiben, sich selbst damit versorgen und gleichzeitig noch soviel zu produzieren, dass auch andere Bedürfnisse ausser Nahrung abgedeckt sind? Da muss man was von Landwirtschaft verstehen, tust du das? Wir haben einen Hof aber wir leben nicht davon sondern haben alle andere Berufe und stecken viel Zeit und Geld in den Hof. So kann es funktionieren, aber so wie du es dir vorstellst ist es leider nur Träumerei.

05.01.2020 um 17:48    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Abgemeldet!!!
re: Alternative Lebensweise in einer kleinen bdsm Gruppe

Soetwas kann nur ein "Wessi" schreiben, der nie im sogenannten "Arbeiter- u. Bauernstaat" gelebt hat und den Medien blind vertraut
Dessie hat ja keine Ahnung, wovon sie spricht und "vermischt Äpfel mit Birnen"

Ich stimme Kira voll zu!

05.01.2020 um 20:35    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von showxxxxxxxx
73 Beiträge bisher
re: Alternative Lebensweise in einer kleinen bdsm Gruppe



Ich bin selbst auf einem kleinen Nebenerwerbshof meiner Großeltern aufgewachsen. Meine Großmutter hat das Praktiziert was heute Bio ist. - Kein Silofutter, nur Viehsalz, selbst geschrotetes Korn, Leinmehl, Gras bzw. im Winter Heu/Öhmd(zweiter Schnitt), Futterrüben, gekochte Kartoffeln und übriges Obst. - Die Tiere wurde schön sauber gehalten, eine Bilderbuchlandwirtschaft für den Eigenbedarf und etwas darüber hinaus. - Es wurde an die Mühle Korn verkauft, selbst Brot gebacken, wir hatten eigene Kartoffeln, Kraut, Salat, Tomaten, Bohnen, Erbsen, Karotten, rote Bete, Kohlrabi, etc. und von jedem Rind das zum Metzger kam behielten wir entsprechend Fleisch für uns und von unserem Obstgarten mit rund 150 Obstbäumen wurde viel verkauft oder gemostet. Auch von den anderen Streuobstwiesen gab es vielfältig Obst. Wir hatten neben etlichen Apfel- und Birnen-Sorten verschiedene Kirsch-Sorten, Zwetschgen, Renekloden, Mirabellen, Aprikosen und sogar einen Pfirsichbaum. Im Garten wuchsen unter anderem Brombeeren, rote und schwarze Johannisbeeren und Stachelbeeren.
Wir haben viel eingemacht oder tief gefroren, es gab eigenen Apfelsaft, Most und Schnaps und wir hatten fast nur eigene Erzeugnisse, bis auf Salz, Zucker, Wurst, Käse und Bratfett so weit ich mich erinnere.
Die Qualität der Lebensmittel war sehr sehr gut und nicht mit dem zu vergleichen was man heute angeboten bekommt!
Es war für meine Großmutter harte ehrliche Arbeit und sie war zufrieden. - Eben fast wie aus dem Bilderbuch!

Alles gut bis hierher…

Ein Haken:
Das ganze hat trotzdem Geld gekostet. - Die Instandhaltung der Maschinen, obwohl meine Großeltern kaum mechanisiert waren, abgaben an den Staat, Versicherungen, Tierarzt, Diesel, etc.
Und die Grundlage war schon da, also der Hof, die Felder, etc. - Die vorhandenen Maschinen wurden vom Einkommen meines Großvaters aus seiner Arbeit in der Fabrik bezahlt, also nicht durch die Landwirtschaft finanziert. - Und das war vor gut 40 Jahren, zu D-Mark-Zeiten.

Ein weiterer Haken:
Meine Großeltern sind mit der Landwirtschaft aufgewachsen, waren sehr erfahren, meine Großvater besuchte die Landwirtschaftsschule und war gelernter Landwirt. Sie waren diese Art von Arbeit gewohnt und haben sich die Arbeit auch richtig eingeteilt. - Trotzdem hatten sie nie Urlaub!


Nehmen wir mal an, ein Hof mit Gebäuden und ausreichen Grund sowie die nötigsten Maschinen wären vorhanden und jeder der auf dem Hof lebt geht nebenbei noch einer einträglichen Arbeit nach.
Wie schnell wird die Motivation sinken, wenn die ersten größeren Schwierigkeiten auftreten? Missernte, harter Frost in der Blütezeit, starker Wurmbefall vor der Obsternte, Kartoffelkäfer, Wildschweine im Mais-/Kartoffelfeld, Salat und Kraut von Schädlingen zerfressen. - Von einem möglichen Hagel und ähnlichem will ich hier erst gar nicht anfangen.

Da hat man dann Wochen und Monate im Dreck verbracht, die Hände sind mit Schielen übersät, keine Freizeit gehabt und möglicherweise noch nicht einmal Zeit für s**/SM gehabt – für nichts oder für weniger als nichts, dafür, dass das eigene Einkommen gesunken ist und man trotzdem im Supermarkt einkaufen muss – aber nicht Bio, sondern besonders billig, denn das Einkommen ist ja geringer als vorher…

Um auf den Punkt zu kommen, ich halte fast nichts davon. - Die Umstände die solch ein Projekt zum Erfolg führen könnten sind so gut wie gar nicht gegeben.

Es müsste schon jemand schon einen Bio-Hof mit Erfolg führen und sich „seine“ BDSM-Gruppe auf den Hof holen. Ich will nicht sagen als billige und willige Arbeitskräfte aber schon so in der Richtung. Vielleicht auch um sich seinen Lebenstraum zu verwirklichen – ein Idealist also mit solider Grundlage. - Erdbeeren pflücken und Peitsche…. - das wäre ja noch romantisch!

Fazit:

Es ist besser die Bio-Landwirtschaft den Profis zu überlassen. Man kann ja dann direkt beim Bio-Bauern einkaufen, all das was man sonst selbst gerne anbauen würde. - Das kostet Geld, das kann man aber in der vielen Freizeit, die man gewinnt in dem man nicht Landwirt ist aber locker erwirtschaften. Und man kann trotzdem dem Konsumterror entweichen, in dem man sich selbst Prioritäten setzt und aus eigener Vernunft heraus entscheidet was und wie viel man konsumiert und sich nicht dazu zwingt in dem man auf einem heruntergekommenen „Bio“-Hof verarmt.

05.01.2020 um 21:10  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von showxxxxxxxx
73 Beiträge bisher
re: Alternative Lebensweise in einer kleinen bdsm Gruppe



Es gab zwar Mangel, Menschenrechtsverletzungen, gravierende Einschnitte in die Freiheit und Persönlichkeitsrechte des Einzelnen, es gab aber keinen Hunger. - Außer direkt nach dem Krieg, da gab es den im West-Teil auch!

Und der Staat hat sogar relativ gut funktioniert, aber natürlich nicht wirklich.
Und zusammengebrochen ist das Ganze, weil Gorbi keine Panzer rollen ließ und weil die Menschen in der ehemaligen DDR mehr wollten als sie hatten. - Sie waren eben im klassischen Sinn unzufrieden mit dem Staat und dem System.

Geflüchtet sind Menschen aus der DDR aus unterschiedlichen Gründen, aber seltenst weil sie um ihr Leben fürchten mussten...
Die Massen, die dann nach Ungarn gingen um so "rüber zu machen" waren letztlich reine "Wirtschaftsflüchtlinge", sofern man die Existenz zweier deutscher Staaten jemals anerkannt hatte. - Ansonsten sind sie einfach nur umgezogen und habe ihr Grundrecht (Grundgesetz der BRD) auf Freizügigkeit wahrgenommen...

Btw... da gibt es keinen Daumen zu senken, das sind die Fakten. Wer dazu den Daumen senkt disqualifiziert sich selbst.



05.01.2020 um 21:43  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von showxxxxxxxx
73 Beiträge bisher
re: Alternative Lebensweise in einer kleinen bdsm Gruppe



Und da stellt sich auch die Frage wie "selbstbestimmt" diese Gruppe ist, bzw. wer selbst bestimmt...

05.01.2020 um 22:46  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von showxxxxxxxx
73 Beiträge bisher
re: Alternative Lebensweise in einer kleinen bdsm Gruppe



Was die Landwirtschaft anbelangt auf jeden Fall... - aber auch als Anarchist kann man S/M-Neigungen haben - nur lässt sich ein Anarchist normalerweise nicht verar$chen...

05.01.2020 um 22:53  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
  Seite 1 / 4       nächste Seite » wechsle zu

>> Auf dieses Thema antworten <<


 Wähle Forum: 
<< Übersicht  |  Nach oben